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 Familienrecht 

 

 Anwältin für Familienrecht aus Bremen 

Familienrecht aus Bremen

Familienrechtliche Streitigkeiten sind so vielseitig wie die Familien selbst. Von der einvernehmlichen Scheidung über Aufteilung des Vermögens bis zu Konflikten mit dem Jugendamt ist rechtlicher Rat wichtig. Dabei kommt es nicht nur juristisches Know-How sondern auch Empathie bei der Lösungsfindung an.

 

Rechtsanwältin Coordes - Unsere Expertin im Familienrecht

Frau Coordes ist Ihre kompetente Ansprechpartnerin im Bereich des Familienrechts. Insbesondere in Streitigkeiten um die elterliche Sorge oder Umgang mit Kindern greift Frau Coordes auf einen großen Wissenstand zurück. Aber auch in allen anderen Fragen des Familienrechts konnte sie während ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin viele Erfahrungen sammeln.

 Unsere Expertin 

 Mareike Katharina Coordes 

 Rechtsanwältin 

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 Tätigkeitsfelder 

Scheidung

Zugewinnausgleich

Versorgungsausgleich

Unterhalt



Wohnungszuweisung
Sorgerecht
Umgang
Jugendamt

 

 Scheidung (Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich) 

​Auch bei einer einvernehmlichen Scheidung sind viele rechtliche Fragen zu klären. So müssen im Rahmen des Zugewinnausgleichs das Vermögen und im Versorgungsausgleich die Rentenansprüche beider Ehegatten aufgeteilt werden. Um den Überblick zu behalten ist kompetente Beratung gefragt. Grundsätzlich ist auch bei einer einvernehmlichen Scheidung das Trennungsjahr einzuhalten. In manchen Fällen ist es taktisch klug die Ehescheidung zu verzögern. Wir beraten sie gern, wann welches Vorgehen ratsam ist.

 

Zugewinnausgleich

Bei dem Zugewinn wird das Anfangs- und das Endvermögen je Ehegatte verglichen. Ergibt sich eine Differenz so wird diese geteilt. Welche Posten ins Anfangsvermögen und welche ins Endvermögen fallen ist nicht immer ganz eindeutig. Wir beraten Sie hierzu!

 

Versorgungsausgleich

Im Versorgungsausgleich werden die in der Ehe erworbenen Anwartschaften auf die Versorgung wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit ausgeglichen. Unter bestimmten Voraussetzungen - wie z. B. bei der Kurzehe - ist der Versorgungsausgleich nur auf Antrag durchzuführen. Der Versorgungsausgleich kann auch ausgeschlossen werden. 

 

 Unterhalt 

Kindesunterhalt

Der Kindesunterhalt ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Dabei ist das Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteil entscheidend. Bei der Berechnung des Nettoeinkommens gibt es einige Punkte zu beachten - wir beraten Sie gern.

Teilweise muss der/die Unterhaltsverpflichtete auch dann den Mindestunterhalt zahlen, wenn er/sie kein oder nur ein geringes Einkommen hat. Bei der Frage, ob diese Verpflichtung auch Sie trifft beraten wir Sie gern!

 

Abänderung von vollstreckbaren Titel über Kindesunterhalt

Soweit ein vollstreckbarer Titel über Kindesunterhalt vorhanden ist und sich das Einkommen der unterhaltsverpflichteten Person verringert hat, muss der Titel entsprechend abgeändert werden. Im Streitfall ist der Titel vom Gericht abzuändern, in diesen Verfahren gibt es einen Anwaltszwang.

 

Trennungsunterhalt

Trennungsunterhalt ist während der Trennungszeit (Auflösung der Beziehung bis zur tatsächlichen Scheidung) zu zahlen. Durch den Trennungsunterhalt soll die Differenz zwischen den Einkommen beider Eheleute ausgeglichen werden. Bei der Berechnung der Höhe des Trennungsunterhalts ist z. B. Kindesunterhalt oder in der Ehe aufgenommenen Kredite zu berücksichtigen.

 

Ehegattenunterhalt

Ehegattenunterhalt ist nicht in jedem Fall zu zahlen. So ist Ehegattenunterhalt bei einer Kurzehe (weniger als drei Jahre) ausgeschlossen, auch muss berücksichtigt werden, ob der Unterhaltsberechtigte seinen Lebensunterhalt durch eine Erwerbstätigkeit selbst erwirtschaften kann.

 

Kindsschaftssachen

Trennen sich Eltern kommt eine besondere Herausforderung auf sie zu. Zwar lässt sich eine Paarbeziehung auflösen und eine Ehe scheiden. Die Elternschaft bleibt jedoch bestehen. Ist die Trennung noch frisch, lassen sich diese Ebenen häufig nur schwer trennen. Daher ist eine sensible, aber auch kompetente Beratung bei der das Kindeswohl im Mittelpunkt steht entscheidend.

 Sorgerecht (Eltern)

 

Das Sorgerecht ist das Recht und die Pflicht seine Kinder zu versorgen, zu betreuen und zu erziehen. Umfasst sind das Aufenthaltsbestimmungsrecht, Fragen zur Ausbildung des Kindes, medizinische Behandlungen und die religiöse Erziehung. Das Sorgerecht kann auf ein Elternteil zur alleinigen Ausübung (sog. Alleinsorge) übertragen werden, wenn dies für das Kindeswohl erforderlich ist. Dies ist regelmäßig der Fall, wenn die Eltern trotz fachlicher Beratung so zerstritten sind, dass sie keine gemeinsame Entscheidung mehr für das Kind treffen können.

 

Das Sorgerecht kann jedoch auch nur in Teilbereichen oder für einzelne Fragen auf ein Elternteil übertragen werden. Sollten Sie sich mit dem anderen Elternteil z. B. über eine bestimmte medizinische Behandlung, Auswahl der Schule oder Hilfen bei der Erziehung einig werden können, können Sie einen entsprechenden Antrag bei Gericht stellen. 

 Umgang 

 

Unabhängig vom Sorgerecht hat das Kind das Recht mit beiden Elternteilen regelmäßigen Umgang auszuüben. Das Elternteil, bei dem das Kind lebt, muss somit dem anderen Elternteil regelmäßigen Umgang mit dem Kind ermöglichen. Häufig gibt es Streit darüber, wie der Umgang geregelt werden soll oder ein Elternteil wird vollständig vom Umgang ausgeschlossen. Hilft auch die Erziehungsberatungsstelle des Jugendamtes nicht mehr, ist es erforderlich dass ein Gericht eine Umgangsregelung trifft. Dabei ist zu bedenken, dass die Eltern nicht nur das Recht zum Umgang mit ihren Kindern haben, sondern auch die Pflicht. Das betreuende Elternteil kann somit auch einklagen, dass der andere Elternteil die Kinder regelmäßig zu sich nimmt. Entscheidend ist natürlich auch wieder, ob dies dem Kindeswohl entspricht.

 

Sorgerecht (Jugendamt)

Nicht nur Eltern können sich um das elterliche Sorgerecht streiten, sondern auch das Jugendamt kann bei einer Kindeswohlgefährdung gerichtlich beantragen, den Eltern die elterliche Sorge zu entziehen. Wann eine Kindeswohlgefährdung vorliegt hängt von vielen Faktoren ab. Regelmäßig stellen psychiatrische oder psychologische Gutachten fest, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt und damit die elterliche Sorge entzogen werden muss. Wir begleiten Sie in diesen Gerichtsverfahren und helfen bei der Einschätzung, ob das Gutachten den fachlichen Anforderungen entsprechen. Sollten Ihre Kinder vom Jugendamt in Obhut genommen worden sein, sollten Sie sich umgehend anwaltlich beraten lassen und sich vor Gericht in einem sog. Eilverfahren anwaltlich vertreten lassen. 

 

 Wohnungszuweisung 

 

Trennen sich Eheleute gibt es häufig Streit darüber, wer in der gemeinsamen Wohnung bleiben darf und wer ausziehen muss. Lässt sich keine Einigung darüber finden, welcher Ehegatte während des Getrenntlebens und nach der Trennung in der ehelichen Wohnung verbleibt, kann bei Gericht ein Antrag auf Wohnungszuweisung gestellt werden. Entscheidend ist, ob dem einem Ehegatten eine unbillige Härte trifft. Entscheidend ist auch, ob es minderjährige Kinder gibt und von wem diese betreut werden.